Regionalia

Bonn: 1933 - 1945

Zum 8. Mai 2021, 76 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges, erscheint von dem ehemaligen Bonner Stadtarchivar Manfred van Rey Bonn in bitteren Zeiten.

Die Darstellung umfasst unterschiedliche Aspekte der Geschichte Bonns in der Zeit des Nationalsozialismus. Der Autor stellt die Machtergreifung der Nazis auf lokaler Ebene dar. Er schildert jüdisches Schicksal, so den Ausschluss von Musikern aus dem Städtischen Orchester, dem heutigen Beethoven-Orchester, und die Vertreibung von Professoren aus der  Bonner Universität. Manfred van Rey beschreibt die Arisierung von Häusern und Geschäften, die Zerstörung der Synagogen und die Deportation der Bonner  jüdischen Frauen, Männer und Kinder in die Konzentrations- und Vernichtungslager. In einem Kapitel beschäftigt er sich mit der Rolle der beiden christlichen Kirchen in der Zeit des Nationalsozialismus. 

Wenn viele Bonnerinnen und Bonner bis zum Beginn des 2. Weltkrieges den braunen Herren zugejubelt hatten, so änderte sich das im Verlauf des Krieges. Auch für diese BonnerInnen wurde mit dem Beginn des alliierten Bombardements die Jahre der Nazi-Herrschaft eine bittere Zeit. Im März 1945 nahmen US-Truppen Bonn und Bad Godesberg ein und beendeten nach 12 Jahren das „Tausendjährige Reich“ Adolf Hitlers.

Manfred van Reys Darstellung basiert auf Quellen, die ihm als Archivar zugänglich waren, außerdem kommen in dem Buch Zeitzeugen zu Wort, so Else Waldmann, die Tochter von einem der aus dem Städtischen Orchester ausgeschlossenen Musiker.

Manfred van Rey: Bonn in bitteren Zeiten 1933 - 1945
300 S., 16,00 €, das Buch erscheint am 8. Mai 2021, ISBN 978-3-947759-69-9

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Sie waren in Beuel zu Hause

Der kleine Micha, die jugendliche Ruth, die junge Frau Karola und die ältere Hausfrau Hannah – sie und ihre Familien lebten in Beuel. Fotos und Briefe sprechen von ihren Wünschen und Hoffnungen und bewegen.

Doch ihre Lebenswege wurden Leidenswege. Was sie erlitten und was andere Beueler Männer und Frauen in Zusammenhang mit der Kristallnacht durchmachten, kann in diesem Lesebuch nachverfolgt werden. Auch im kleinen Beuel bildete sich der große Holocaust ab, vom Beginn der Verfolgung bis zur ausgeklügelten Vernichtungsmaschinerie.

Susanne Rohde: Sie waren in Beuel zu Hause - Lesebuch zur dunklen Geschichte
128 S., mit zahlreichen Fotografien und historischen Dokumenten, 14,80 €, November 2020, ISBN 978-3-947759-57-6

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Beueler Miniaturen

In Geschichte und Geschichten wird Beuel - "der liebenswert(est)e Stadtteil Bonns", so der Herausgeber - lebendig. Hans Paul Müller und die Autorinnen und Autoren haben ein Lesebuch geschrieben, das in kurzer und unterhaltsamer Weise 14.ooo Jahre „Beuel“ vermittelt. Ein Lesevergnügen!

Hans Paul Müller (Hrsg.): Beueler Miniaturen - Eine Liebeserklärung an das Rheinland im Allgemeinen und Beuel am Rhein im Besonderen
mit Beiträgen von Carl J. Bachem, Ursula Becker, Alexander Brüggemann, Karin Büchel, Patty Burgunder, Heinz-Peter Ebert, Ulrike Engels, Sabine Harling, Sylva Harst, Claudia Knöfel, Rainer Krippendorff, Inke Kuster, Hermann Messinger (†), Hans Paul Müller, Margret Müller, Dieter Noth, Manfred Spata, Michael Vaupel, Helmut Vogt, Gabi Wasser, Theodor Zens, Wolfgang Zimmer, Helga Zinsmeister
Hardcover, 188 S., mit zahlreichen Fotografien und Grafiken, 18,80 €, April 2020, ISBN 978-3-947759-45-3

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Deckel drauf!

»Nichts geht mehr im Rheinland – dies gilt nicht nur im Hinblick auf die angespannte Verkehrssituation, die uns Tag für Tag begleitet, sondern auch in Sachen Luftaustausch. Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis befinden sich allzu häufig unter einer ›Glocke‹, einer sogenannten Inversion, die für hohe Feinstaubwerte in der Region sorgt.«

In diesem Buch erläutert Autor und Meteorologe Karsten Brandt, warum es Inversionswetterlagen bei uns im Rheinland besonders häufig gibt, welche Auswirkungen die mit ihnen verbundene schlechte Luft auf uns hat und welchen Weg die Politik nun endlich einschlagen muss, die Luft sauber zu bekommen. Fundament des Buches bilden vom Autor durchgeführte Feinstaubmessreihen aus den letzten 10 Jahren. Mit welcher zum Teil alarmierenden Luftqualität wir an alltäglichen Orten und Plätzen in der Stadt rechnen müssen, zeigen zudem Messreihen, die der Autor in Bussen sowie auf Schulwegen durchgeführt hat. 

Karsten Brandt: Deckel drauf! Die Luft im Rheinland und wie sie endlich besser wird!
Hardcover, 80 S., mit zahlreichen Fotografien und Grafiken, 14,80 €, Februar 2020, ISBN 978-3-947759-42-2

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Zwischen Hoch- und Niedrigwasser - Der Rhein aus Bonner Sicht

»Mal ist der Rhein ein Risiko, mal eine Freude, mal eine Kraft und mal eine Bereicherung.« 

Von der Entstehung des Rheins, über Hoch- und Niedrigwasserrisiken bis hin zur gesellschaftlichen und kulturellen Relevanz dieses Stromes: Sarah Bertram richtet den Blick sowohl auf den Fluss und die Region des Rheinlands, als auch auf unseren modernen Lebensstil, der die Verbindung zwischen Gesellschaft und Umwelt allzu häufig vernachlässigt. 

Sarah Bertram: Zwischen Hoch- und Niedrigwasser - Der Rhein aus Bonner Sicht
Hardcover, 120 S., mit zahlreichen Fotografien und Grafiken, 16,00 €, März 2019, ISBN 978-3-947759-18-7

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Reiseberichte vom Rhein

In lockerer Folge erscheinen in den nächsten Jahren 16 historische Reiseberichte aus den Jahren 1783 bis 1816. Im Zentrum der Berichte steht der Rhein und seine Landschaft, seine Geschichte und Kultur. Und die Menschen, die in diesen Jahren Umwälzungen in historischem Ausmaß erfuhren und auch selbst daran beteiligt waren. Besorgt hat die Reihe Norbert Flörken.

Folgende Bände sind bisher erschienen:

B. C. von Schoenebeck: Mahlerische Reise am Nieder-Rhein 1783
60 S., Hardcover, 10,80 €, Juli 2018, ISBN 978-3-929386-98-1

Abbate Bertola: Malerische Rhein-Reise von Speyer bis Düsseldorf 1787
177 S., Hardcover, 12,80 €, September 2018, ISBN 978-3-94-3-947759-02-6

John Gardnor: Views taken on and near the River Rhine [1787]
124 S., Hardcover, 11,80 €, Mai 2019, ISBN 978-3-94-3-947759-23-1

Joseph Gregor Lang: Reise auf dem Rhein von Mainz bis Andernach 1789
202 S., Hardcover, 14,80 €, November 2019, ISBN 978-3-947759-38-5

Georg Forster: Ansichten vom Niederrhein, von Brabant, Flandern, Holland, England und Frankreich, im April, Mai und Junius 1790 (Auszug)
96 S., Hardcover, 12,80 €, Juni 2020, ISBN 978-3-947759-49-1

Thomas  Cogan: Der Rhein (Auszug)
92 S., Hardcover, Dezember 2020, 12,80 €,  ISBN 978-3-947759-59-0

Thomas  Cogan: The Rhine (Auszug)
200 S., Hardcover, Dezember 2020, 14,80 €,  ISBN 978-3-947759-60-6

August Joseph Ludwig von Wackerbarth: Rheinreise [1791]  (Auszug)
136 S., Hardcover, Februar 2021, 14,80 €,  ISBN 978-3-947759-66-8

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Von Bonn in die Fremde - Soldaten für Napoleon

Seit dem Frieden von Lunéville 1801 gehörte das linke Rheinufer zu Frankreich. Folglich  wurden die jungen Männer aus dem damaligen Bonn und den Nachbargemeinden zum Kriegsdienst in der ›Grande Armée‹ eingezogen und hatten unter dem Befehl Napoleons auf den Schlachtfeldern in Deutschland, Spanien und Russland zu kämpfen.

176 Männer – alle Anfang 20 – wurden erfasst; in Briefen an Eltern und Geschwister in Bonn beschreiben einige zunächst das Leben in der Fremde. Mindestens 22 von ihnen fielen. Von denen, die in ihre Heimat zurückkehrten, haben einige ihre Erlebnisse für die Nachwelt aufgeschrieben. Zusammen mit den Radierungen Goyas („Los desastres de la guerra“) ergeben sie ein erschreckendes Bild vom Soldatenleben 

Norbert Flörken: Bonner Soldaten in Napoleons Armee - Zeugnisse der Jahre 1809 bis 1815
176 S., 19,80 €, November 2017, ISBN 978-3-929386-77-6

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Zwei schöne Fensterplätze in den Krieg

Zwei junge Menschen schreiben sich Liebesbriefe. Franz ist als Soldat vor Leningrad, erlebt die Belagerung der Stadt und den Rückzug seiner Einheit bis an die Westfront. Von Kämpfen ist die Rede, aber auch von ausufernden Feiern hinter der Front. Annelie lebt im Bonner Norden bei ihren Eltern, berichtet über Bombardements, aber auch von heiteren Abenden unter Freundinnen. Beide trauern über die Zerstörung der von ihnen geliebten Heimatstadt. Sie schreiben von ihrem Alltag, ihren Ängsten und ihren Hoffnungen auf eine friedliche Zukunft.

Ihre Tochter, die Autorin des Buches, hat Briefausschnitte und Zeitdokumente ausgewählt und den gemeinsamen Weg des Paares von den Kriegsjahren über die Zeit als Familie in der jungen Bundesrepublik bis in die Gegenwart hinein nachgezeichnet. Eine Reise in die Vergangenheit und eine Suche: Wer waren die Eltern? Welches Erbe geben sie an ihre nach dem Krieg geborenen Kinder weiter?

Ellen Klandt: Zwei schöne Fensterplätze in den Krieg - Die Geschichte eines Bonner Paares
175 S., Hardcover, 15,80 €, August 2017, ISBN 978-3-929386-75-2

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Die französischen Jahre in Bonn

Als die französischen Revolutionstruppen im Oktober 1794 das linke Rheinufer besetzten, veränderten sie das Leben der Menschen einschneidend: sie lebten nicht länger in einem Fürstentum, regiert von einem Geistlichen, dem Erzbischof von Köln. Alle Feudallasten und Privilegien wurden abgeschafft, in der Säkularisation wurden (fast) alle Klöster, Stifte und Kirchen verkauft oder zweckentfremdet; im Jahr 1798 wurde das Rheinland Teil der Französischen Republik, alle Menschen waren jetzt frei und gleich. Aber manche verloren ihre Arbeit und ihr Einkommen, sie mussten jetzt französisch sprechen und später in Francs und Centimes bezahlen, die Woche („Dekade“) hatte jetzt 10 Tage und der neue, revolutionäre Kalender begann am 22. September 1793 mit dem „1 Vendémiaire des Jahres I“, und ab 1804 war Staatsoberhaupt der Kaiser Napoleon I. Als 1814 das Rheinland den Franzosen wieder abgenommen wurde, war es anderen Landesteilen Deutschlands in politischer, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht weit voraus.

Norbert Flörken hat über 570 Dokumente, Tabellen und Listen und 30 Abbildungen aus Digitalisaten und Archiven versammelt und ein Lesebuch zusammengestellt, mit dessen Hilfe die LeserInnen sich ein Bild vom Alltag der Menschen in Kurköln und im von französischen Revolutionstruppen besetzten Bonn und dem Rheinland machen können. 

Norbert Flörken: Die französischen Jahre in Bonn 1794 - 1814 - ein Lesebuch
2. erw. Auflage, 888 S., 29,80 €, Dezember 2016, ISBN 978-3-929386-65-3 (Der Titel ist vergriffen, das Buch ist nicht mehr lieferbar.)

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Küdinghoven im Wandel

Der Bonner Stadtteil Küdinghoven liegt auf der rechten Seite des Rheins. Küdinghoven hat eine bewegte und ereignisreiche Geschichte vorzuweisen. Zwölf Autorinnen und Autoren stellen in diesem reich bebilderten Band Aspekte der Geschichte und Gegenwart von Küdinghoven dar. Ein wichtiger Bestandteil des Bandes ist die Reproduktion von Ansichtskarten mit Motiven von Küdinghoven aus dem Archiv von Rudolf Schneider. Neben Rudolf Schneider sind als AutorInnen vertreten: Werner Bolz, Una Lücke, Winfried Didzoleit, Wilhelm Schellhase, Georg Dreher, Franz Masson, Peter Pollmann, Peter Tiedemann, Winand Kerkhoff, Peter Lange und Wilhelm Thelen.

Bürgerverein Küdinghoven: Küdinghoven im Wandel
94 S., mit zahlreichen Grafiken, Fotos und Ansichtskartenmotiven, 15.- €, November 2015, ISBN 978-3-929386-58-5

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Kleine bergische Schulgeschichte(n)

Olaf Link hat die reichlich vorhandenen lokalen sowie regionalen Quellen und Materialien zur Geschichte von Bildung und Erziehung gesichtet und zeichnet in den „Kleinen bergischen Schulgeschichte(n)“ ein detailliertes und differenziertes Bild von Bildung und Erziehung vergangener Zeiten. Der Autor vermittelt dabei Geschichte, erzählt aber auch Geschichten. Unser Blick auf Vergangenes wird dadurch geschärft und zugleich können wir unsere Aufgaben für die Gegenwart und Zukunft klarer erkennen. 

Olaf Link: Kleine bergische Schulgeschichte(n)
144 S., 14,80 €, Mai 2012, ISBN 978-3-929386-38-7 (Der Titel ist vergriffen.)

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