Regionalia:

 
 

Von Bonn in die Fremde - Soldaten für Napoleon
 
Seit dem Frieden von Lunéville 1801 gehörte das linke Rheinufer zu Frankreich. Folglich  wurden die jungen Männer aus dem damaligen Bonn und den Nachbargemeinden zum Kriegsdienst in der ›Grande Armée‹ eingezogen und hatten unter dem Befehl Napoleons auf den Schlachtfeldern in Deutschland, Spanien und Russland zu kämpfen.

176 Männer – alle Anfang 20 – wurden erfasst; in Briefen an Eltern und Geschwister in Bonn beschreiben einige zunächst das Leben in der Fremde. Mindestens 22 von ihnen fielen. Von denen, die in ihre Heimat zurückkehrten, haben einige ihre Erlebnisse für die Nachwelt aufgeschrieben. Zusammen mit den Radierungen Goyas („Los desastres de la guerra“) ergeben sie ein erschreckendes Bild vom Soldatenleben 

Norbert Flörken: Bonner Soldaten in Napoleons Armee - Zeugnisse der Jahre 1809 bis 1815
176 S., November 2017, ISBN 978-3-929386-77-6
 


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Zwei schöne Fensterplätze in den Krieg

 
Zwei junge Menschen schreiben sich Liebesbriefe. Franz ist als Soldat vor Leningrad, erlebt die Belagerung der Stadt und den Rückzug seiner Einheit bis an die Westfront. Von Kämpfen ist die Rede, aber auch von ausufernden Feiern hinter der Front. Annelie lebt im Bonner Norden bei ihren Eltern, berichtet über Bombardements, aber auch von heiteren Abenden unter Freundinnen. Beide trauern über die Zerstörung der von ihnen geliebten Heimatstadt. Sie schreiben von ihrem Alltag, ihren Ängsten und ihren Hoffnungen auf eine friedliche Zukunft.

Ihre Tochter, die Autorin des Buches, hat Briefausschnitte und Zeitdokumente ausgewählt und den gemeinsamen Weg des Paares von den Kriegsjahren über die Zeit als Familie in der jungen Bundesrepublik bis in die Gegenwart hinein nachgezeichnet. Eine Reise in die Vergangenheit und eine Suche: Wer waren die Eltern? Welches Erbe geben sie an ihre nach dem Krieg geborenen Kinder weiter?

Ellen Klandt: Zwei schöne Fensterplätze in den Krieg - Die Geschichte eines Bonner Paares
175 S., Hardcover, 15,80 €, August 2017, ISBN 978-3-929386-75-5
 


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Die französischen Jahre in Bonn

 
Als die französischen Revolutionstruppen im Oktober 1794 das linke Rheinufer besetzten, veränderten sie das Leben der Menschen einschneidend: sie lebten nicht länger in einem Fürstentum, regiert von einem Geistlichen, dem Erzbischof von Köln. Alle Feudallasten und Privilegien wurden abgeschafft, in der Säkularisation wurden (fast) alle Klöster, Stifte und Kirchen verkauft oder zweckentfremdet; im Jahr 1798 wurde das Rheinland Teil der Französischen Republik, alle Menschen waren jetzt frei und gleich. Aber manche verloren ihre Arbeit und ihr Einkommen, sie mussten jetzt französisch sprechen und später in Francs und Centimes bezahlen, die Woche („Dekade“) hatte jetzt 10 Tage und der neue, revolutionäre Kalender begann am 22. September 1793 mit dem „1 Vendémiaire des Jahres I“, und ab 1804 war Staatsoberhaupt der Kaiser Napoleon I. Als 1814 das Rheinland den Franzosen wieder abgenommen wurde, war es anderen Landesteilen Deutschlands in politischer, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht weit voraus.

Norbert Flörken hat über 570 Dokumente, Tabellen und Listen und 30 Abbildungen aus Digitalisaten und Archiven versammelt und ein Lesebuch zusammengestellt, mit dessen Hilfe die LeserInnen sich ein Bild vom Alltag der Menschen in Kurköln und im von französischen Revolutionstruppen besetzten Bonn und dem Rheinland machen können. 

Norbert Flörken: Die französischen Jahre in Bonn 1794 - 1814 - ein Lesebuch
2. erw. Auflage, 888 S., 29,80 €, Dezember 2016, ISBN 978-3-929386-65-3 (Der Titel ist vergriffen, das Buch ist nicht mehr lieferbar.)
 


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Küdinghoven im Wandel

 
Der Bonner Stadtteil Küdinghoven liegt auf der rechten Seite des Rheins. Küdinghoven hat eine bewegte und ereignisreiche Geschichte vorzuweisen. Zwölf Autorinnen und Autoren stellen in diesem reich bebilderten Band Aspekte der Geschichte und Gegenwart von Küdinghoven dar. Ein wichtiger Bestandteil des Bandes ist die Reproduktion von Ansichtskarten mit Motiven von Küdinghoven aus dem Archiv von Rudolf Schneider. Neben Rudolf Schneider sind als AutorInnen vertreten: Werner Bolz, Una Lücke, Winfried Didzoleit, Wilhelm Schellhase, Georg Dreher, Franz Masson, Peter Pollmann, Peter Tiedemann, Winand Kerkhoff, Peter Lange und Wilhelm Thelen.

Bürgerverein Küdinghoven: Küdinghoven im Wandel
94 S., mit zahlreichen Grafiken, Fotos und Ansichtskartenmotiven, 15.- €, November 2015, ISBN 978-3-929386-58-5
 


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Kleine bergische Schulgeschichte(n)

 
Olaf Link hat die reichlich vorhandenen lokalen sowie regionalen Quellen und Materialien zur Geschichte von Bildung und Erziehung gesichtet und zeichnet in den „Kleinen bergischen Schulgeschichte(n)“ ein detailliertes und differenziertes Bild von Bildung und Erziehung vergangener Zeiten. Der Autor vermittelt dabei Geschichte, erzählt aber auch Geschichten. Unser Blick auf Vergangenes wird dadurch geschärft und zugleich können wir unsere Aufgaben für die Gegenwart und Zukunft klarer erkennen. 

Olaf Link: Kleine bergische Schulgeschichte(n)
144 S., 14,80 €, Mai 2012, ISBN 978-3-929386-38-7
 


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